Archiv


Die aktuelle Lage in Afghanistan

Um der Kampagne für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan eine aktuelle inhaltliche Basis zu geben, wollen wir Dr. Matin Baraki die Gelegenheit geben, seine Sicht der Entwicklung in Afghanistan zu präsentieren.

Diskussion / Vortrag mit: Dr. Matin Baraki Linkmehr

17. November 2009, 19 Uhr
Internationales Zentrum
Flachsmarkt 15
47051 Duisburg

In Kooperation mit Duisburger Netzwerk gegen Rechts

__________________________________________________________________________________________________________________________________

5 Fabriken - Arbeiterkontrolle in Venezuela

Filmvorführung und Diskussion mit dem Filmemacher Dario Azzellini

Vor drei Jahren erschien der u.a. von der RLS geförderte Film "5 Fabriken --Arbeiter-kontrolle in Venezuela". Die Filmemacher Dario Azzellini und Oliver Ressler thematisieren darin die Veränderungen im Produktionsbereich Venezuelas. Sie stellen fünf Großunternehmen in unterschiedlichen Regionen vor: eine Aluminiumhütte, ein Textilunternehmen, eine Tomatenfabrik, eine Kakaofabrik und eine Papierfabrik. Diese Unternehmen verstehen sich selbst als Teil einer Bewegung hin zum "Sozialismus im 21. Jahrhundert".

Bei der Veranstaltung soll der Film gezeigt werden. Anschließend wird Dario Azzellini, einer der Filmemacher und soeben aus Venezuela zurück, über den aktuellen Stand der 5 Fabriken informieren und für weitere Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.

Mittwoch, 22. April 2009
19 Uhr

Internationales Zentrum (Raum 23)
Flachsmarkt 15
Duisburg-Mitte )

__________________________________________________________________________________________________________________________________



Antifaschistischer Stadtrundgang durch die Duisburger Innenstadt

In rund anderthalb Stunden wollen wir mit einem Spaziergang vom Bahnhof in Richtung Rathaus Stationen der nationalsozialistischen Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstands in Duisburg zwischen 1933 und 1945 passieren.

Achtung: Geänderter Termin
Samstag, 23. Mai 2009
15 bis 17 Uhr

Treffpunkt: Duisburg Hauptbahnhof (Ostausgang)

___________________________________________________________________________________________________________________________________


Der Weltbildner. Leben und Werk des Historikers Arno Peters (1916-2002)

Peters politisches und wissenschaftliches Ziel war, dem „europa-zentrierten Weltbild“ ein Weltbild entgegen zu setzen, dass die Gleichwertigkeit und Gleichrangigkeit aller Menschen und ihrer Geschichte darstellt. Bekannt wurde er mit seinem Geschichtsatlas „Synchronoptische Weltgeschichte“ in den 1950er und seiner Weltkarte als Gegenentwurf zur Karte Gerhard Mercators in den 1970er Jahren. Weitgehend unbekannt dagegen ist der sozialistische Hintergrund von Peters.

In Vortrag und Diskussion mit Bildern und Filmdokumenten diskutiert Stefan Müller die Aktualität eines der globalisierten Welt angemessen „Bildes von der Welt, die immer dringender nach sozialistischer Veränderung ruft.

Stefan Müller ist Politikwissenschaftler und Historiker, er lebt in Duisburg.

Dienstag, 17. März 2009
19 bis 21 Uhr

Bürgerbüro Hüseyin Aydin
Mülheimer Str. 57
47058 Duisburg

___________________________________________________________________________________________________________________________________

Chavez – Ein Staatsstreich von Innen

Filmvorführung sowie anschließende Diskussion mit Sven Kühn

1998 wird Hugo Chávez Frías mit großer Mehrheit zum Präsidenten Venezuelas gewählt und beginnt, nachhaltige soziale Reformen durchzusetzen. Nach einer vom privaten Fernsehen inszenierten Kampagne gegen die Regierung Chávez putschen Teile des Militärs im April 2002. Trotz plumper Medienmanipulation bekommt in diesen Tagen die Weltöffentlichkeit zum ersten Mal eine Ahnung davon, dass die bolivarische Revolution von der breiten Masse der Bevölkerung getragen wird. Rein zufällig gerät ein irisches TV-Team, das sich gerade im Miraflores-Palast aufhält, um ein Porträt über Chávez zu machen, in den Strudel der Ereignisse und filmt Putsch und Gegenbewegung aus der Binnenperspektive. Das Ergebnis ist ein einzigartiges politisches und zeithistorisches, aber auch ein beängstigendes Dokument über Medienmacht und -manipulation.

Donnerstag, 26. Februar 2009
19 Uhr

Bürgerbüro Hüseyin Aydin
Mülheimer Str. 57
47058 Duisburg

_______________________________________________________________________________________________________________________________________

Sonntagsmatinee zu Heinrich Heine

Heinrich Heine wurde 1797 als Kind jüdischer Eltern in Düsseldorf geboren und war als Dichter, engagierter Journalist und überzeugter Demokrat weit über die Grenzen des Rheinlandes hinaus bekannt. Die Repressalien des preußischen Staates und die Zensur trieben Heine 1831 nach Paris. Seine Werke wurden in Deutschland verboten. 1843 erschien eines seiner bekanntesten Werke, "Deutschland ein Wintermärchen". Darin beschrieb er die gesellschaftlichen Verhältnisse. Seine persönlichen Kontakte und Gespräche mit Karl marx flossen in seine Veröffentlichungen mit ein.

Unser Matinee soll in Liedern und Texten an Heinrich Heine erinnern und einen Einblick in sein Leben und sein literarisches Werk geben.

Sonntag, 8. Februar, 2009
11 Uhr

Bürgerbüro Hüseyin Aydin
Mülheimer Str. 57
47058 Duisburg

_______________________________________________________________________________________________________________________

Der lange Schatten des Stalinismus


Glaubt man den neoliberalen und konservativen Meinungsführern, sind Freiheit und Sozialismus unvereinbar. Doch auch auf der Linken findet diese Sichtweise zunehmend Anhänger. In der Beschönigung und Rechtfertigung seiner Taten findet der historische Stalinismus zurzeit eine politisch-theoretische Auferstehung.

Christoph Jünke zeigt dies am Beispiel neuerer Auseinandersetzungen, unter anderem der Debatte um die kurze Demokratiegeschichte von Luciano Canfora, und er erinnert an ältere Stalinismusanalysen wie die von Isaac Deutscher und Leo Kofler.

Christoph Jünke lebt und arbeitet als Historiker und Publizist in Bochum.

Dienstag, 20. Januar  2009

19 bis 21 Uhr

Bürgerbüro Hüseyin Aydin
Mülheimer Str. 57
47058 Duisburg

_________________________________________________________________________________________________________________________________________

„Zerfällt der DGB, während die Lokführer 1. Klasse reisen?“

Diskussionsveranstaltung mit

Rainer Bischoff
(Vorsitzender des DGB Niederrhein)
Frank Schmidt
(Vorsitzender der Gewerkschaft der Lokomotivführer, NRW)

Montag, 20. Oktober 2008
19 bis 21 Uhr

Internationales Zentrum
Flachsmarkt 15
47051 Duisburg

Flyer

____________________________________________________________________________________________________________________________

Antifaschistischer Stadtrundgang durch die Duisburger Innenstadt

Samstag, 11. Oktober, 15.00 Uhr

Treffpunkt: Hauptbahnhof/Ostausgang

In rund eineinhalb Stunden wollen wir mit einem Spaziergang vom Bahnhof in Richtung Rathaus Stationen der nationalsozialistischen Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstands in Duisburg zwischen 1933 und 1945 passieren.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten: rlsduisburg@email.de oder 0172/3216083.

______________________________________________________________________________________________________________________________________

Antifaschistischer Stadtrundgang durch die Duisburger Innenstadt

Mittwoch, 3. September 2008, 18.00 Uhr

Treffpunkt: Hauptbahnhof/Ostausgang

In rund eineinhalb Stunden wollen wir mit einem Spaziergang vom Bahnhof in Richtung Rathaus Stationen der nationalsozialistischen Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstands in Duisburg zwischen 1933 und 1945 passieren.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten: rlsduisburg@email.de oder 0172/3216083.


_____________________________________________________________________________________________________________________________________

Fasia Jansen
-
eine musikalische Erinnerung an die politische Liedermacherin und Friedensaktivistin

Sonntag, 7. September 2008, 11 Uhr

Bürgerbüro H. Aydin
Mülheimer Str. 57
47058 Duisburg

Die 1929 in Hamburg geborene Fasia Jansen interessierte sich schon früh für Musik und Tanz. Sie erlebte als "Negermädchen" die menschenverachtende Brutalität des Nazifaschismus am eigenen Leibe. Mit 14 Jahren wurde sie zum Zwangsdienst in die Küche des KZ Neuengamme geschleppt und erlitt schwerste gesundheitliche Schäden, mit deren Folgen sie ihr ganzes Leben lang kämpfte.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie wieder musikalisch aktiv und zog ins Ruhrgebiet. Sie trat bei zahlreichen Ostermärschen - u.a. 1966 mit Joan Baez - auf und spielte bei den großen Sreiks vor den Werkstoren von Krupp, Hoesch oder Thyssen und bei der Weltfrauenkonferenz der UNO in Nairobi.

Der Vortrag von Christa Bröcher schildert die politischen Stationen der engagierten Sängerin und erinnert an die großen Kämpfe der Bergleute und Stahlarbeiter des Ruhrgebietes im Kampf um ihre Arbeitsplätze.

_____________________________________________________________________________________________________________________________________

„Verbrannte Dichter – entartete Kunst!“

Eine Kulturveranstaltung mit Liedern und Texten verfolgter Kulturschaffender aus Anlass des Jahrestages der Beendigung der Naziherrschaft (mit Frühstücksbüffet)

Sonntag, 18. Mai 2008, 11 Uhr

Bürgerbüro Mülheimer Str. 57, 47058 Duisburg

____________________________________________________________________________________________________________________________________

Die soziale und politische Bedeutung des Mindestlohns

Dr. Thorsten Schulten

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

Dienstag, 11. März 2008, 19.30 Uhr

DGB-Haus Duisburg (Franz-Wieber-Saal), Stapeltor 17-19

Einladungsflugblatt

In Kooperation mit ver.di-Duisburg/Niederrhein und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

Die Verbreitung des Niedriglohnsektors hat massiv zugenommen. Deshalb wird von Gewerkschaften, Teilen der politischen Parteien, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und Verbänden die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8 bis 9 Euro pro Stunde verstärkt gefordert.

Die Forderung eines nationalen gesetzlichen Mindestlohns hat sowohl eine normativ-moralische als auch eine ökonomische Dimension. Die normativ-moralische Dimension steht für den Anspruch auf einen "fairen Lohn", der ein bestimmtes so-ziokulturelles Existenzminimum absichern soll und als soziales Grundrecht in vielen internationalen Vereinbarungen festgeschrieben wurde (z.B. Europäische Sozialcharta 1960). In seiner ökonomischen Dimension entspricht der Mindestlohn der von Keynes formulierten Erkenntnis, wonach der Kapitalismus zur Vermeidung größerer Wirtschaftskrisen einer Absicherung des Lohnniveaus nach unten und der Herausbildung deutlich egalitärer Einkommensverhältnisse bedarf. Politisch steht im Raum, ob die Durchsetzung des gesetzlichen Mindestlohns dieselbe Dimension erhält, die Marx mit dem Kampf um die gesetzliche Begrenzung der Arbeitszeit (Achtstundentag) gegeben sah.

In der Veranstaltung sollen zunächst die Thematik – auch im internationalen Ver-gleich – grundlegend behandelt und Möglichkeiten und Voraussetzungen zur Herbeiführung weitergehender, von anderen EU-Ländern bereits erreichter konkreter Ergebnisse entwickelt werden. Für eine Einordnung in größere gesellschaftliche und politische Zusammenhänge sollen anschließend die Verbindung mit der Zukunft des Tarifvertrages als übergreifendes Thema und/oder die Beeinflussung der Entwicklung der Armut und Perspektiven für eine Verbesserung der Lebenslagen beleuchtet werden.

Zum WSI und zu ver.di-Duisburg/Niederrhein

__________________________________________________________________________________________________________________________________

"Dann fangen wir von vorne an"

Film über das Leben des "kritischen Kommunisten" Theodor Bergmann.

Montag, 3. März 2008, 18 Uhr

Bürgerbüro Hüseyin Aydin

Mülheimer Str. 57, 47058 Duisburg

Nach der Veranstaltung mit Theodor Bergmann zur Aktualität Rsa Luxemburgs am 18. Februar 2008 wollen wir nun den biographischen Film zeigen.

Zum Inhalt des Films:

Theodor Bergmann, Sohn eines Rabbiners und atheistischer Kommunist in der Weimarer Republik. Verfolgt im Nationalsozialismus und per Haftbefehl gesucht in der sowjetischen Besatzungszone. Landarbeiter im schwedischen Exil und Professor für Agrarpolitik in Hohenheim. Die historischen und persönlichen Erfahrungen, von denen Theodor Bergmann berichten kann, scheinen unmöglich in einer Biographie aufgehen zu können. Der charismatische 90-Jährige kann sich nicht nur erinnern: Wenn er erzählt wird das Vergangene lebendig.

Als Sohn bürgerlicher Eltern in der Weimarer Republik beschloss er schon bald, sich an die Seite der Arbeiter und Unterdrückten zu stellen. War er nun schon Abtrünniger des Bürgertums, wurde er sogleich auch Renegat der kommunistischen Partei. Denn im Gegensatz zu den Führungskadern der KPD bestand für ihn kein Zweifel daran, dass der Nationalsozialismus nur mit einem breiten Bündnis aller einer humanistischen Gesellschaft verpflichteten Menschen aufgehalten werden kann.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 verließ Theodor Bergmann Berlin und ging ins Exil nach Palästina. Nach zwei Jahren harter Aufbauarbeit in verschiedenen Kibbuzim, entschloss er sich, nach Europa zurückzukehren. Er ließ sich in der deutsch-tschechischen Grenzregion nieder, um sich von dort aus am anti-faschistischen Widerstand zu beteiligen. Beim Einmarsch der Deutschen musste er erneut fliehen, diesmal nach Schweden, wo er als Land- und Bergwerkarbeiter das Ende des Krieges erwartete.
Wieder in Deutschland, trat Theodor Bergmann nach einiger Zeit eine akademische Karriere in Stuttgart an. Er fand sich an den Lehrstühlen jener wieder, deren Fortkommen vor 1945 auch in Stuttgart maßgeblich durch das NSDAP-Parteibuch bestimmt war.

Theodor Bergmann ist sowohl Zeitzeuge dieser für die Gegenwart so prägenden historischen Phase, als auch scharfsinniger Zeitgenosse, dessen Triebfeder ein trotz aller Entbehrungen und leidvollen Erfahrungen ungebrochener Optimismus ist. Bis zum heutigen Tag setzt er sich, ob in der Gewerkschaft oder auf internationalen Konferenzen, für eine gerechtere Gesellschaft ein. Der Film nähert sich beiden: dem Zeitzeugen mit seinen nuancenreichen Erinnerungen und dem Zeitgenossen, der noch immer zur gesellschaftlichen Diskussion beiträgt. Dadurch werden die vielfältigen Einflüsse der Vergangenheit auf die Gegenwart kenntlich gemacht.


Zur Internetseite des Films

____________________________________________________________________________________________________________________________________

Was sagt uns Rosa Luxemburg heute?
Veranstaltung mit Theodor Bergmann (Stuttgart)

In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung NRW

Montag, 18. Februar 2008, 18 Uhr
Cafe Museum, Friedrich-Wilhelm-Str. 64, 47051 Duisburg


RosaLuxemburg»Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden.« Dieser am häufigsten zitierte Satz Luxemburg aus ihrer Schrift zur Russischen Revolution (1918) stellte eine frühe Kritik an den autoritären Entwicklungen im Kommunismus des 20. Jahrhunderts dar. Ihre Positionen zu Reform oder Revolution, ihre radikale Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft, dem »parlamentarischen Kretinismus« und den in den Parlamenten stattfindenden »Froschmäusekriegen « waren die andere, auf Revolution und Sozialismus zielende, vielfach nicht zitierte Seite Luxemburgs. Vermutlich war ihr früher Tod ursächlich dafür, dass Rosa Luxemburg zur heute am wenigsten umstrittenen deutschen Marxistin und Revolutionärin zählt Sie musste ihre politischen Auffassungen in der Weimarer Republik nicht mehr auf den parteipolitischen Prüfstand stellen, so dass sich heute viele Organisationen und Parteien in ihre Tradition stellen können.

Theodor Bergmann (*1916)
Aufgewachsen in einer Berliner Rabbinerfamilie, 1929 Mitglied der Jugendorganisation der KPD-Opposition um August Thalheimer und Heinrich Brandler, 1933 Emigration nach Palästina, 1935 Tschechoslowakei und 1938 nach Schweden. Dort Arbeit in der KPD-O und der Landesgruppe Deutscher Gewerkschafter. Nach seiner Rückkehr bis 1952 Redakteur der Gruppe Arbeiterpolitik (Arpo).

1965 erhielt Bergmann eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hohenheim (Stuttgart) als Agrarwissenschaftler, 1973 bis 1981 war er dort Professor für international vergleichende Agrarpolitik. Heute lebt Bergmann in Stuttgart, ist Mitglied der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken und der Partei Die
Linke. Seit vielen Jahren veröffentlicht Bergmann zur Geschichte der sozialistischen und kommunistischen Linken.

Einige Publikationen von Theodor Bergmann aus den letzten Jahren
*Der Widerschein der Russischen Revolution. Ein kritischer Rückblick auf das Jahr 1917 und die Folgen, Hamburg 1997 (Hrsg., mit W. Hedeler, M. Keßler und G. Schäfer).
* Friedrich Westmeyer. Von der Sozialdemokratie zum Spartakusbund – eine politische Biographie, Hamburg 1998 (mit W. Haible und G. Iwanowa).
* Ketzer im Kommunismus. 23 biographische Essays, Hamburg 2000 (Hrsg., mit M. Kessler).
* Im Jahrhundert der Katastrophen. Autobiographie eines kritischen Kommunisten, Hamburg 2000.
* Gegen den Strom. Die Geschichte der KPD(Opposition), Hamburg 2001.
* Krise und Zukunft des Kibbutz, Weinheim/München 2002 (mit L. Liegle).
* Die Thalheimers. Geschichte einer Familie undogmatischer Marxisten, Hamburg 2004.
* Rotes China im 21. Jahrhundert, Hamburg 2004.
* http://www.marxistische-bibliothek.de/_bergmann.html
* http://www.dann-fangen-wir-von-vorne-an.de

Einladungsflugblatt

____________________________________________________________________________________________________________________________________

Finanzkapitalismus. Alles „Heuschrecke“, oder was? Analysen & Metaphern

In Kooperation mit dem ver.di Bezirk Duisburg-Niederrhein und der Rosa Luxemburg Stiftung NRW.

Donnerstag, 31. Januar 08, 19:30 Uhr
(KEINE TERMINVERSCHIEBUNG!)
DGB-Haus (Franz-Wieber-Saal), Stapeltor 17-19, 47051 Duisburg


Referenten:
Dr. Jürgen Glaubitz, ehm. Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik ver.di NRW
Lothar Galow-Bergemann, AG Finanzkapital ver.di-Bezirk Stuttgart
Moderation:
Bernd Barenberg, Bildungsreferent der rls NRW

Hedgefonds und andere riskante Börsenspekulationen sind in aller Munde. Es geht dabei meist um möglichst kurzfristigen Profit - ob bei Immobilien, Betrieben oder privatisierter Infrastruktur. Viele politische Maßnahmen unterstützen diesen Trend, machen Milliardengeschenke an Fonds und Unternehmen und erklären danach das Sparen zum „Sachzwang“. Wie ist nun aber die Entwicklung zu verstehen? Und wie sieht die Gegenstrategie aus? Sind es die „geldgierigen Heuschrecken“, die bekämpft werden müssen oder liegt das Problem woanders? Wir kommen um eine Auseinandersetzung mit der veränderten Qualität von Finanzinvestitionen nicht herum, wenn wir die Struktur und die Entwicklungstendenzen der modernen kapitalistischen Gesellschaften verstehen wollen.

Flyer zur Veranstaltung (pdf)

Literaturhinweise:

* Glaubitz, Jürgen: Profit statt Moral. (2007)
* Galow-Bergemann, Lothar: Die Geister, die sie rufen. In: konkret 12/2007
* ver.di Wirtschaftspolitik (Hrsg.): Finanzkapitalismus. Geldgier in Reinkultur (pdf)
* Finanzkapital AG ver.di Stuttgart (Hrsg.): Mensch denk weiter! „Heuschrecken“ sind keine Erklärung (pdf)

weitere Links zur Debatte:

* ver.di-Bundesjugendvorstand beschließt: Broschüre entfernen! (pdf)
* Stellungnahme des Bereichs ver.di Wirtschaftspolitik(pdf)
* Entgegnung von Lothar Galow-Bergemann (pdf)